Kindertagesstätte Lohmen „Waldgeister“
Zum Kösteracker 1
18276 Lohmen
Ansprechpartner:
Frau Geibrasch Tel.-Nr.: 038458/ 20736
Träger:
Gemeinde Lohmen
18276 Lohmen
Ansprechpartner:
Herr Dikau
Vorstellung Pädagogischen
Arbeit Methoden der
pädagogischen Arbeit
Zusammenarbeit mit den Eltern
Bildgalerie
Unsere Kindertagesstätte befindet sich am Rande der Gemeinde Lohmen in einer ruhigen und naturverbundenen Umgebung. Die Freifläche wird einseitig vom Wald begrenzt, sodass wir jeder Zeit einen Waldspaziergang machen können oder Bewohner des Waldes von der Freifläche aus beobachten können.
Unsere Eltern haben deshalb die Einrichtung als „Waldgeister“ getauft. Wir bieten insgesamt 45 „Waldgeistern“ im Alter von einem Jahr bis zum Ende der Grundschulzeit Platz in unserer Kindertagesstätte an.
Zurzeit
betreuen wir 43 „Waldgeister“, die sich wie folgt aufteilen:
9 Krippenkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren
11 Kindergartenkinder im Alter von 3 bis 5 Jahren
10 Kindergartenkinder im Alter von 5 bis zum Eintritt in die Schule und
13 Hortkinder zwischen 7 und 11 Jahren.
Im Krippenbereich stehen den Kindern ein Gruppen-, ein Schlaf- und ein Sanitärraum zur Verfügung. Der Flur und die Küche werden von der Krippe und dem Kindergarten genutzt. Zum Kindergartenbereich gehören zwei Gruppenräume und ein Sanitärraum. Die Gruppenräume werden im Spiel gruppenübergreifend genutzt, nur zu den Angeboten werden die 3-jährigen bis 5-jährigen und die 5-jährigen bis 7-jährigen getrennt betreut. Wir haben uns für diese Art der gruppenoffenen Räume entschieden, da die Kinder in gemischten Gruppen von einander lernen. In diesen Räumen finden die Kinder eine für sie vorbereitete Umgebung vor, die es ihnen ermöglicht, sich frei zu bewegen. Die Kinder können dadurch selbstständig auswählen, welche Dinge ihrer momentanen Entwicklungsetappe für sie selbst von Bedeutung sind.
Auf der Freifläche des Kindergartens befinden sich Spielgeräte, Wipptiere, Balancierbalken, Sandkästen, Häuschen zum Zurückziehen und ein Berg, der im Sommer zum runterkullern, -laufen und —rollen von Bällen dient und im Winter zum Schlittenfahren einlädt.
Außerdem nennen wir einen Kindergartenhasen „Karl" unser Eigen, der von den Kindern gefüttert und betreut wird.
Zu unserem Außengelände gehört auch ein Garten, sodass wir unser selbst angebautes Obst und Gemüse im Sommer ernten und verspeisen. Die Hortkinder werden in einem extra Gebäude betreut, das ungefähr 10 bis 20 m von unserer Kindertagesstätte entfernt ist. Hier haben die Kinder zwei große Gruppenräume, einen kleinen Raum für Rückzugsmöglichkeiten, zwei Flure, einen Sanitärraum und eine Küche.
Auf der Freifläche befinden sich Schaukeln, ein Aussichtsturm mit Blick in den Wald, ein Turngerät mit Reckstangen in verschiedenen Höhen, ein Kletterbaum, eine Tischtennisplatte, ein Sandkasten und das von den Eltern gepflanzte Weidenobjekt. Die Kinder werden hier bis 16.00 Uhr betreut und gehen dann zum Späthort in den Kindergarten.
Betreut werden unsere Kinder von folgendem Personal:
Krippe : 1 staatlich anerkannte Erzieherin
1 Zweitkraft (stundenweise nach Bedarf)
Kindergarten 1 staatlich anerkannte Erzieherin als Leiterin
1 staatlich anerkannte Erzieherin als
Gruppenleiterin
Hort 1 staatlich anerkannte Erzieherin
Alle Erzieherinnen haben eine wöchentliche Arbeitszeit von 30 Stunden.
Die personelle Ausstattung wird dem Bedarf angepasst.
Unser Tagesablauf:
Kindergarten:
6.00 Uhr bis 8.00 Uhr Annahme der Kinder und freies Spiel
8.00 Uhr bis 8.30 Uhr gemeinsames Frühstück
ein Mal pro Woche Frühstück mit Brötchen, Kräuterquark, selbst gemachte Marmelade, Honig und Eier, die von den Eltern mitgebracht werden
Hände waschen und Toilettengang
8.30 Uhr bis 9.50 Uhr freies Spiel und pädagogische Angebote
10.00 Uhr bis 11.15 Uhr Spiel auf der Freifläche
11.15 Uhr bis 11.45 Uhr gemeinsames Mittagessen, Toilettengang, Zähne putzen
12.15 Uhr bis 14.00 Uhr Schlafenszeit
14.00 Uhr bis 14.30 Uhr Zwischenmahlzeit
14.30 Uhr bis 17.00 Uhr Freispiel in den Gruppenräumen oder auf der Freifläche Ge nach Witterung)
Hort:
12.00 Uhr die Kinder kommen mit dem Bus
12.30 Uhr gemeinsames Mittagessen
13.00 Uhr bis 14.00 Uhr Hausaufgabenzeit
14:00 Uhr bis 16.00 Uhr pädagogische Angebote und freies Spiel im Raum oder auf der Freifläche
Die Öffnungszeiten unserer Tagesstätte sind von montags bis freitags in der Zeit von 6.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Die Einrichtung ist nur zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.
Zielvorstellungen der
pädagogischen Arbeit
zurück
Das Hauptziel unserer Kindergartenarbeit ist die allseitige Förderung jedes einzelnen Kindes in der Gruppe.
Als erstes ist es nötig, dass sich ein Kind in seiner Gruppe wohl fühlt, dass es mit seiner Persönlichkeit akzeptiert wird und eine gefühlvolle Beziehung zu den Erziehern aufbaut.
Die Kinder werden in der Kindergartenzeit auf ihr weiteres Leben, besonders auf die Schulzeit, vorbereitet.
Durch gezielte Hilfestellungen, ausreichende Bildungsangebote und Elternarbeit wollen wir dieses Ziel erreichen.
Förderung
des Sozialverhaltens
Durch gemeinsames Tun (Freispiel, Gesellschaftsspiele, Feste, Kreis- und
Rollenspiele) entsteht ein Gruppenzusammengehörigkeitsgefühl und das
Bewusstsein, Mitglied einer Gruppe zu sein.
Die Kinder helfen sich gegenseitig, erkennen Probleme anderer Kinder und bieten ihre Hilfe an. Dabei darf Gewalt keine Lösung sein.
Bei auftretenden Konflikten greift die Erzieherin nur ein, wenn die Gefahr besteht, dass eine selbstständige Lösung nicht möglich ist.
Die Sozialerziehung umfasst auch, das Erfahren und Verstehen von Umgangsformen (Höflichkeit, Rücksichtsnahme, Hilfsbereitschaft) und Gewissensentwicklung im sozialen Bereich (Wahrheit sagen, Selbstkontrolle üben, Kritik anderer Kinder annehmen).
Selbstständigkeit
und Eigeninitiative
Bei der Selbstständigkeitserziehung ist die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus
besonders wichtig, ansonsten erhebt ein Kind Widersprüchlichkeiten und
Gegensätze als starke Konflikte und dies kann zur Fehlentwicklung führen.
Zur Entwicklung der Eigeninitiative gehört zum Beispiel sich selbst anziehen, den Tisch decken und übertragene Aufgaben selbstständig bewältigen.
Sprachförderung
Die Kinder werden befähigt, lautrein und grammatikalisch richtig zu sprechen.
Dies geschieht durch den Einsatz von Bilderbüchern, Liedern, Rollenspiele,
Handpuppenspiele, Gespräche und Freispiel.
Natur-
und Sachbegegnung
Den Kindern wird Grundwissen über ihre Umwelt vermittelt. Dies geschieht durch
Beobachten bei Spaziergängen und anschließenden Vertiefungen durch Rollenspiele,
Bilderbuchbetrachtungen oder ähnliches.
Verkehrssicherheit
Die Kinder lernen, sich im Verkehr zurechtzufinden und dessen Gefahren
einzuschätzen.
Um sicher im Straßenverkehr zu werden, lernen sie Verkehrsregeln kennen, beobachten verschiedene Situationen im Verkehr, führen Gespräche zu diesem Thema und arbeiten mit Anschauungsmaterial.
Förderung
der manuellen Fähigkeiten
Die Kinder lernen verschiedene Materialien und Arbeitstechniken kennen.
Dabei entwickeln sich die Feinmethodik, das bewusste Sehen, das
Tastgefühl, die Kreativität und die Phantasie (Mal- und Schneidearbeiten,
Kneten, Falten).
Sport und
Bewegung
Durch Bewegungserziehung können Haltungsschäden vorgebeugt werden. Weiterhin
werden Mut, Selbstsicherheit und Ausdauer gefördert.
Musikalisch- rhythmische Erziehung
Hierbei ist die Förderung der Sinne und der Kreativität das Wichtigste. Auch
Hemmungen werden abgebaut (durch Bewegungsspiele, Lieder, rhythmischen Übungen
und Arbeit mit Instrumenten).
Kenntnisse über den eigenen Körper
Die regelmäßige Körperpflege soll zur Gewohnheit werden. Die Kinder sollen
erkennen, wie wichtig die Gesundheit ist (dazu gehört das Waschen, Zähne putzen,
richtige Ernährung und witterungsentsprechende Kleidung).
Methoden unserer pädagogischen
Arbeit
zurück
In unserer Kindertagesstätte leben, lernen und spielen Kinder aus verschiedenen familiären Verhältnissen, unterschiedlichen Alters und Entwicklungsstandes zusammen. Sie ist ein Ort, an dem die Bedürfnisse der Kinder befriedigt werden und an dem sie sich sicher und wohl fühlen. Wir betreuen sie entsprechend nach ihrem Alter und ihren Fähigkeiten. Durch unsere gruppenoffenen Räume können sie wählen, wo, wann und mit wem sie spielen möchten. Die Angebote werden dann entsprechend dem Alter durchgeführt.
Durch gemeinsames Tun fördern wir das Sozialverhalten:
- im Freispiel muss Rücksicht auf andere Kinder genommen werden
- bei Kreis- und Rollenspielen muss jedes Kind in seiner Rolle akzeptiert werden und
- bei persönlichen Festen wird das Kind als Persönlichkeit akzeptiert.
Durch kleine Aufträge in der Gruppe wird die Entwicklung zur Selbstständigkeit gefördert. Jede Gruppe hat einen Tisch-, Beschäftigungs- und Blumendienst, bei dem täglich die Kinder neu bestimmt werden. Die Sprache stellt das wichtigste Mittel der zwischenmenschlichen Verständigung da. Wir als Erzieher achten auf eine gut artikulierte sowie lautrein und grammatikalisch richtige Aussprache. Gefördert wird sie bei uns durch Bildbetrachtungen, Bilderbücher, Einüben von Gedichten und Liedern.
Das Nachspielen kleiner Geschichten oder Märchen bereitet den Kindern viel Spaß. Sie denken sich auch kleine Geschichten aus, die dann mit Handpuppen vor der Kindergruppe vorgespielt werden.
Zu Festen und Feiern werden Programme eingeübt, die den Eltern vorgeführt werden. Unsere Programme führen wir aber auch im Alten- und Pflegeheim, im Betreuten Wohnen und in der Volkssolidarität vor. Die Kinder sind dann ganz stolz, wenn alle begeistert klatschen.
Jahreszeitliche Feste werden mit den Eltern gemeinsam vorbereitet und zusammen gefeiert.
Die schönste Zeit ist die Vorweihnachtszeit. Wir gehen dann mit den Kindern in die Reha - Klinik, um Plätzchen zu backen und auch unsere Weihnachtsfeier wird dort durchgeführt. Bei dieser Feier gibt es immer einen besonderen Höhepunkt, der auch gemeinsam mit den Eltern geplant wird (z.B. Märchenspiel der Erzieher und der Eltern, Kasperletheater usw.). Unsere Kinder sind sehr viel an der frischen Luft:
- tägliches Spielen auf der Freifläche
- Picknick im Grünen
- Besuch beim Fischer am See
- Waldspaziergänge mit dem Förster
- Sammeln von Naturmaterialien zum Basteln unt Spielen
- Besuch im Alten- und Pflegeheim
- Vorgänge in der Natur während der vier Jahreszeiten
- Auswertung.
Wir wollen den Kindern durch die Begegnung mit der Natur Grundwissen über die elementare Umwelt vermitteln und Verhaltensregeln anerziehen (z.B. keine Zerstörung der Natur, Abfälle gehören nicht in den Wald usw.).
Da wir bei unseren Spaziergängen auch Straßen überqueren müssen, lernen die Kinder gleichzeitig, sich im Straßenverkehr zurechtzufinden und auf Verkehrsregeln zu achten.
Ein weiteres wichtiges Angebot ist die Förderung der manuellen Fähigkeiten, bei dem die Kreativität entfaltet wird und die Phantasie, die Feinmotorik, das Tastgefühl und das bewusste Sehen entwickelt werden. Die Kinder malen während des Freispiels nach eigener Phantasie Bilder, die sie dann den Eltern schenken. Weiterhin werden kleine Geschenke für die Muttis, Vatis, Omas und Opas gebastelt, bei denen verschiedene Materialien und Arbeitstechniken angewandt werden. Mit Knete werden Schneemänner geformt und viele Phantasiegebilde (Entwicklung der Feinmotorik). Bewegungserziehung ist ein besonderer Schwerpunkt bei unserer pädagogischen Arbeit. Neben dem regelmäßigen Sport (ein Mal in der Woche im Sportraum), machen wir viele Kreis- und Bewegungsspiele im Gruppenraum, auf der Freifläche und während unserer Spaziergänge:
- morgendlicher Kreis
- Kreisspiele im Gruppenraum
- Kreisspiele auf der Freifläche
- Balancieren, Wettspiele, Hindernislaufen auf der Freifläche
- Hopser, Gummitwist, Seilspringen auf der Freifläche
- Berg hoch und runter laufen bzw. rollen
- Roller fahren
- Geschicklichkeitsübungen
- Hindernisse in der Natur überqueren
- Spiel mit der „Move - it – Box“
Bei der musikalisch-rhythmischen Erziehung legen wir großen Wert auf die Förderung der Sinne und der Kreativität:
- Gehörübungen durch selbst erarbeitete Instrumente
- Bewegungsspiele
- rhythmische Übungen und
- Ertasten verschiedener Materialien.
Durch gemeinsames musizieren und singen, sollen die Kinder ihre
Hemmungen abbauen.
Wir Erzieher wollen unseren Kindern auch Kenntnisse über ihren eigenen
Körper vermitteln. Dazu gehören hygienische Verhaltensweisen, die zu
Gewohnheiten werden sollen:
- regelmäßige Körperpflege
- Hände waschen vor und nach dem Essen und nach den Toilettengang
- nach dem Essen Zähne putzen (der Zahnarzt kommt ein Mal im Jahr und ein Mal im Jahr kommt auch die Zahnärztin, um den Kindern das richtige Zähne putzen zu zeigen und dieses mit den Kindern zu üben).
Zusammenarbeit mit den Eltern
zurück
Die Arbeit mit den Eltern ist für uns ein wichtiger Bestandteil. Unser
Anliegen ist es, dass die Eltern ausreichend und umfassend über unsere
Arbeit mit den Kindern informiert sind. Dazu dient neben den täglichen zwischen Tür und Angel“ — Gesprächen die Infotafel im Eingangsbereich.
Über die Kinderarbeiten und Projekte informieren Pinnwände in den
Gruppenräumen. Projekte, die über einen längeren Zeitpunkt laufen, werden
mit Unterstützung der Eltern durchgeführt. Die Ideen und Vorschläge der
Eltern werden miteinbezogen.
Unser Elternbeirat, der sich in regelmäßigen Abständen trifft, liefert alles Besprochene über Handzettel an alle Elternhäuser weiter.
Zu unseren Höhepunkten, den Festen, sind die Eltern eingeladen. Stets sind sie bereit, an der Vorbereitung mitzuwirken. Ihre Ideen und Wünsche versuchen wir zu realisieren.
Regelmäßig bieten wir Bastelabende an. Dabei erfahren die Eltern nicht nur mehr über den Alltag ihrer Kinder in der Kindertagesstätte, sondern sie können kreativ gestalten, sich unterhalten, Spaß haben und sich entspannen.
Die Kuchenbasare, mit selbstgebackenem Kuchen der Eltern, auf Dorffesten und der Verkauf von Bastelarbeiten bessern unsere Kindergartenkasse auf.
Zwei Mal im Jahr führen wir in unseren Räumlichkeiten eine Babybörse durch. Dank der Unterstützung der Eltern wurde es immer ein Erfolg. An diesen Tagen bieten wir für die Eltern auch ein gemeinsames Frühstück bzw. einen Kaffeenachmittag an.