Inhalt

Räumlichkeiten      Spielplatz       Kapazität      Öffnungszeiten     Pädagogische Zielstellung       Weiterbildung
Zusammenarbeit mit Eltern, Kindergarten und Schule                  zum Ausdruck

   Hort Mühl Rosin

Waldsiedlung 8

           18276 Mühl Rosin

          Tel.-Nr. 03843/8559801)

 

                                      

Unser Hort ist Teil der Kindertagesstätte Mühl Rosin. Träger der Einrichtung ist seit 1991 die Gemeinde Mühl Rosin.

Der Hort befindet sich in waldreicher Umgebung am Ende der Ortschaft Mühl Rosin in Richtung Kirch Rosin, im gleichen Haus wie der Kindergarten und die Grundschule.

Das Gebäude wurde 1950 als Schulgebäude errichtet. 1997 wurde ein Teil dieses Gebäudes zum Kindergarten um- und ausgebaut.

 

Dem Hort stehen 4 Räume (2 Mehrzweckräume, 2 Spielräume) und eine Küche im Obergeschoss des Schulgebäudes zur Verfügung. Außerdem können die Räume und die sanitären Anlagen der Grundschule in den unteren Etagen  genutzt werden.

Die Räume des Hortes wurden 20002/2003 renoviert, mit neuen Fenstern versehen und sind zum großen Teil mit neuen, kinderfreundlichen Möbeln ausgestattet. Die ersten 3 Räume (1. Mehrzweckraum und die  beiden Spielräume) des Hortes sind mit Teppichboden ausgelegt, der 2. Mehrzweckraum ist mit Linoleum ausgelegt und dient vor der Hortzeit als Essenraum für die Kinder.

 

Mehrzweckraum 1                39 m²

Spielraum 1                          12 m²

Spielraum 2                          20 m²

Mehrzweckraum 2                25 m²

 

 

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Ein großer Spielplatz mit Schaukel, Wippe, Klettergerät, Rutsche und einer großen Sandfläche gehört zu den Außenspielanlagen.

 

 

Außerdem kann auch noch der gesamte Schulhof (teils asphaltiert, teils Sandfläche) und die Ballspielanlage am Sportplatz der Gemeinde genutzt werden.

 

 

Den größten und schönsten Spielplatz haben wir allerdings außerhalb des Schulgeländes: den Wald.

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Im Hort werden zur Zeit 42 Kinder der 1. - 4. Klasse in einer gemischten Gruppe betreut, davon ganztägig 22 Kinder, halbtags 20 Kinder.

Die Kapazität des Hortes ist zurzeit auf 44 Kinder festgelegt, für das neue Schuljahr ist auf Grund der erhöhten Nachfrage eine Kapazitätserweiterung geplant.

 

 

 

 

 

Geöffnet ist der Hort von 10.30 – 16.00 Uhr. Kinder die den Frühhort (6.00-7.30 Uhr) bzw. Späthort (16.00-17.00 Uhr) besuchen müssen, werden vom Kindergarten in dieser Zeit beschäftigt.

 

Tagesablauf

6.00-7.30 Uhr                                   Frühhort (wenn erwünscht im Kindergarten)

11.15 Uhr /12.15 Uhr                       Ende des Unterrichtes, Ankunft der Kinder

                                                           (dienstags 10.30 Uhr)

ab 11.30 Uhr                                     Mittagessen (je nach Unterrichtsschluss)

ab 12.30 - 14.00 Uhr                       Möglichkeiten der Hausaufgabenerledigung

ab 14.00 - 16.00 Uhr                       Angebote, Freispiel

16.00 – 17.00 Uhr                            Späthort (Kindergarten)

  

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Pädagogische Zielvorstellungen

 

Mit dem Eintritt in die Schule beginnen die Kinder einen neuen Abschnitt in ihrer Entwicklung.

Nicht nur, dass sich ihr Wissen, ihr Können und ihre Kenntnisse im großen Umfang erweitern, sie werden auch viel selbständiger und selbstsicherer, möchten zunehmend mehr viele Entscheidungen selber tätigen, sind aber auf der anderen Seite genauso anhänglich und liebebedürftig.

Sie sind wissbegierig, neugierig auf alles, was erforscht werden kann, lieben es, wenn sie Verpflichtungen übernehmen und Verantwortung tragen dürfen.

Ganz besonderen Stellenwert erhalten Freundschaften mit Gleichaltrigen, dessen Meinung ihnen wichtig ist.

Kinder in diesem Alter streiten sich gern, oft und laut, um ihren Platz in der Gruppe zu testen und festzulegen. Genauso intensiv kooperieren sie miteinander und helfen sich.

Sie machen die Erfahrung, dass ihre Meinung zählt, ihre Vorstellungen und ihre Ideen gefragt sind, dass sie ihre unmittelbare Umgebung mitgestalten können und dürfen. Das macht sie stolz, regt ihre Fantasie und Vorstellungskraft an.

 

Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, dem gerecht zu werden. Einen Ansatz fanden wir in der „offenen Arbeit“.

 

„Offene Arbeit“ bezieht sich auf Erfahrungen, Kenntnisse der Kinder, sie sollen Sachkompetenz erwerben, nicht durch gezielte Übungen oder Lehrveranstaltungen, sondern in alltäglichen Situationen des Tagesablaufes.

Dazu werden nicht nur verschiedene Angebote innerhalb der Räumlichkeiten des Hortes vorbereitet, es werden auch die gegebenen Örtlichkeiten außerhalb des Hortes genutzt.

 

Besonderes Anliegen ist es, auf die sozialen Beziehungen zwischen den Kindern einzugehen und allen Kindern einen gleichrangigen Stellenwert im Hort zu gewährleisten.

 

Wir wollen, dass sich die Kinder auch weiterhin im Hort wohl fühlen und gern zu uns kommen.

                                    

 

Das ist uns für unsere Kinder wichtig

 

-         Alle Kinder dürfen und sollen ihre Wünsche äußern, ihre Interessen und Ideen einbringen. Ihnen werden ausreichend und vielfältige  Materialien (insbesondere Natur- und Recyclingmaterialien) zur Verfügung gestellt, um ihre Vorstellungen und Ideen realisieren zu können. Gleichzeitig sollen sie befähigt werden, bei auftretenden Problemen nach Lösungen zu suchen, sich mit anderen Kindern zu beraten und nicht gleich aufzugeben.

Die Kinder haben freien Zugang zu allen Materialien, können selbständig weiter an begonnenen Dingen arbeiten, da diese im Hortraum nicht weggeräumt werden und auch über mehrere Tage bereit stehen (z.B. Bauwerke, Bastelarbeiten)

 

  Tim & Lukas mit ihrem Fußballroboter

 

  

 Tom mit seinem Fantasieboot

                                                           aus Abfällen

 

 -          Bei Erledigung der Hausaufgaben erhalten die Kinder individuelle Hilfe, sollen aber auch lernen, selbständig

            und konzentriert zu arbeiten, Rücksicht auf die anderen Kinder zu nehmen, sie dürfen sich untereinander

            über Lösungen beraten.  Die Hausaufgabenzeit wird auf eine Stunde begrenzt.

 

  

-           Gemeinsam mit den Kindern werden Projekte entwickelt, z.B.

ein Zirkusfest zum Mutter/Vatertag

den Körper begreifen ( besonders Sinneserlebungen)

Zauberei und Hokus-Pokus

diese gemeinsam mit den Kindern geplant, auf Durchführbarkeit geprüft und die Kinder sollen befähigt werden, ihre Erlebnisse in Worte zu fassen

 

-         Es müssen nicht alle Kinder zur gleichen Zeit dasselbe tun, es werden täglich  mindestens zwei verschiedene Angebote vorbereitet, die von den Kindern je nach Interesse ausgesucht und genutzt werden können.

 

-         Konflikte oder Probleme sollen nicht durch Handgreiflichkeiten oder körperliche Gewalt  gelöst werden. Die Kinder sollen es lernen, einander aussprechen zu lassen und erfahren, dass man auch verschiedener Meinung sein kann, rücksichtsvoll und hilfsbereit zueinander zu sein.  (Einladung von Fachleuten, die kindgemäß über diese Anliegen  sprechen können, interaktive Spiele)

 

-          Besonderes Augenmerk richten wir darauf, den Kindern ausreichend Zeit und Aufmerksamkeit für Gespräche zu geben, ob in einer Gesprächsrunde oder allein.

  

-     Die Kinder dürfen sich im gesamten Haus und Gelände frei bewegen, auch ohne ständige Kontrolle durch die Erzieherinnen. Gemeinsam mit den Kindern wird dazu ein Regelwerk für das Verhalten in den einzelnen Räumen, im Haus und im Freien erarbeitet. Diese Regeln sollen keine Verbote sein, sondern die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder sichern und fördern.

 

-         Der nahe Wald und das Außengelände der Schule bieten viele Möglichkeiten, den Bewegungsdrang der Kinder zu stillen. Außerdem wollen wir diesen „Schatz“ auch vermehrt für die Sinnesentwicklung der Kinder (bewusstes Erleben der Jahreszeiten mit ihren wechselnden Schönheiten), die Naturverbundenheit und für die Entwicklung der Fantasie (Naturmaterialien im Spiel) nutzen.

 

-         Zu besonderen  Höhepunkten im Hort, neben den traditionellen Festen (Ostern, Weihnachten), werden die monatlichen Geburtstagsfeiern gestaltet, auf der jedes Kind namentlich genannt wird und ein kleines Geschenk bekommt.

  

 

 

Ebenso gehört der Kindertag dazu, der gleichzeitig mit der Verabschiedung der Kinder der 4. Klasse verbunden wird. Es ist zur Tradition geworden, an diesem Tag im Hort zu übernachten, eine Nachtwanderung zu unternehmen und am nächsten Morgen gemeinsam zu frühstücken.

  

 

 

 

 

-           Ende November laden wir alle Großeltern zum Oma/Opa –Tag ein, im Mai kommt neu der Mutter/Vater- Tag dazu.

 

 

Auch das können die Kinder noch machen

 

-         in der Küche kochen und backen mit Hilfe der Erzieher, Rezepte ausprobieren

 

-      Tänze nach eigenen Ideen und eigener Musikwahl einzustudieren

 

-         den Umgang mit Computer und Internet lernen, Erfahrungen und Tipps weitergeben (hier lernen auch die Erzieher von den Kindern)

 

-         die Kinder können während der Hortzeit auch an außerhortlichen Veranstaltungen teilnehmen und werden vom Hort aus dort hingeschickt, da die Veranstaltungen im Schulgebäude, in der Sporthalle oder auf dem Sportplatz stattfinden.

Englischunterricht

                             Christenlehre

                                   Tennis

                             Leichtathletik

Musikschule

 

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Weiterbildung der Erzieherinnen

 

-         regelmäßige Teilnahme an Weiterbildungen ( vom Kreisjugendamt, Schabernack, Gemeindeunfallverband)

 

-         lesen von Fachzeitschriften und  Fachliteratur, Bezug von Informationen aus den Medien, Internet, usw.

 

-         Austausch mit Kollegen aus anderen Horten

 

-     durch Praktikanten (neue Ideen, Auffrischen  und Erweiterung der Kenntnisse über Methodik, Inhalte, usw.)

 

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 Zusammenarbeit mit Eltern, Schule, Kindergarten

 

Um all diese Inhalte mit Leben erfüllen zu können, ist es unbedingt notwendig, dass wir alle Potentiale, die sich uns bieten, effektiv nutzen.

 

 

1.   Zusammenarbeit mit den Eltern

 

-         regelmäßiger Austausch mit den Eltern über ihre Kinder betreffende Themen und Probleme, Transparenz der Hortarbeit (Eltern über Ziele, Inhalte und Aktivitäten informieren)

 

-         offen  und ehrlich über Probleme sprechen, gemeinsame Lösungswege suchen

 

-         Eltern bei  allen Veranstaltungen mit einbeziehen

 

-         2 x im Jahr Elternversammlung (bei entstehenden Bedarf mehr), Wahl eines Elternrates

 

-         Eltern erhalten 1x monatlich ein Informationsblatt  (allgemeine Mitteilungen über Veranstaltungen, Vorhaben, usw.)

 

-         das Hortheft dient als täglicher Mittler zwischen Eltern und Erzieher

 

 

 

2.       Zusammenarbeit mit der Schule

  

-         kurzfristige Abklärung von  Problemen, die bei der Hausaufgabenerledigung aufgetreten sind, werden den Lehrern sofort schriftlich mitgeteilt, so das diese am nächsten Tag im Unterricht darauf eingehen können

 

-     Beratung über gemeinsame Vorgehensweise bei Auftreten von Problemen einzelner Kinder

 

-     Austausch über Methoden der Wissensvermittlung und der Erklärung von  Stoffinhalten bei den Hausaufgaben

 

-         Absprache über gemeinsame Aktionen, Feste und Unternehmungen

 

 

 

  1. Zusammenarbeit mit dem Kindergarten

 

  -      Kinder werden im Früh- und Späthort durch den Kindergarten betreut,

  

-         Miteinbeziehen der zukünftigen Schulanfänger in die Aktivitäten der Hortkinder in den Ferienzeiten zum gegenseitigen Kennen lernen und der Räumlichkeiten (als Erleichterung beim Eintritt in die Schule und den Hort)

 

-         Austausch über Erziehungsziele und Inhalte, gemeinsame Dienstberatungen

 

-         Gegenseitige Hilfe bei Problemsituationen

 

  

4.       Öffentlichkeitsarbeit

  

-         Beteiligung an Aktivitäten der Gemeinde (z. B. Hilfe bei der Vorbereitung zum Dorffest)

 

-      Herstellen von Bastelarbeiten zur Ausgestaltung von Räumen

 

-         Nutzen der Presse

 

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