Konzept 

Kindertagesstätte Sarmstorf
Dorfstraße 6
18276 Sarmstorf

Impressionen

              Leistungsangebot  Tagesablauf  Pädagogische Schwerpunkte Zusammenarbeit   Aktivitäten

 

 

 

Horizontaler Bildlauf:  
„Kinderwelt ist Bewegungswelt - 
Kinder lernen durch Bewegung.“
(Dr. D. Breithecker)

  

 

 

 

  

 

 

1.    Art, Ziel und Qualität des Leistungsangebotes
1.1.
 Art des Leistungsangebotes 

Unsere Einrichtung ist eine Kindertagesstätte. Sie befindet sich im Ortskern von Sarmstorf, in der Nähe von Güstrow, abseits der B 103.
Die Kita ist umgeben von einer großen Frei- und Grünfläche.
Wir sind eine kommunale Einrichtung und betreuen 25 Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Schuleintritt.
Seit 46 Jahren ist unsere Einrichtung eine Kindereinrichtung.
Bis 1991 war diese ein Kindergarten, aber seit dem Zusammenschluss der ortsansässigen Krippe mit dem Kindergarten im März 1991 wurde aus diesem eine Kindertagesstätte. Mit der Zusammenlegung Kindergarten/Krippe vollzogen sich umfangreiche Renovierungsarbeiten:

    ·
        Dachsanierung
    ·
        Einbau einer modernen Heizungsanlage
    ·
        neue Fenster/Haustür
    ·
        Erneuerung der Außenfassade
    ·
        Erneuerung der Sanitäranlagen

Viel Initiative und Ideen wurden eingebracht, um unserer Einrichtung das entsprechende Ambiente zu verleihen.
Die Kindertagesstätte ist von montags bis freitags in der Zeit von 6.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Geschlossen ist die Einrichtung während der letzten 3 Schulferienwochen und zwischen Weihnachten und Neujahr.

Wir haben ein großes Einzugsgebiet:
    ·        Gemeinde Sarmstorf
    ·        Gemeinde Kuhs
    ·        Gemeinde Kritzkow
    ·        Gemeinde Mistorf
    ·        Stadt Güstrow

Verteilung der Einzugsgebiete:
Sarmstorf, Bredentin, Kuhs, Zehlendorf, Kritzkow, Suckow, Siemitz, Käselow

Kapazität:
    ·        6 Krippen-Plätze
    ·       19 Kindergarten-Plätze

Unsere Kindertagesstätte ist eine sehr offene Einrichtung, eine menschliche Begegnungsstätte auch für Kinder anderer Nationalitäten.
Wir sind fest in das Ortsnetz von Sarmstorf eingebunden und engagiert am öffentlichen Leben beteiligt.

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1.2.   Ziel des Leistungsangebotes
 

 Fachliche Ausrichtung
Das Ziel und die Aufgabe unserer Einrichtung ist es, bei allen Kindern eine altersgerechte Entwicklung zu erreichen.

Mit großer Verantwortung der Erzieherinnen werden allen Kindern, unter optimalen Bedingungen, vielseitige Möglichkeiten und Angebote für soziales Spielen und differenziertes Lernen unterbreitet. Wir arbeiten daran, Bildung, Erziehung und Betreuung als eine Einheit zu sehen, die auf eine gute Schulvorbereitung des Kindes ausgerichtet ist.

Unsere Einrichtung soll allen Kindern ein Lebens- und Erfahrungsraum sein, der ihnen ermöglicht:
    ·
        sich mit Neuem auseinander zu setzen
    ·        die Fähigkeit und die Bereitschaft zu entwickeln „zu können und zu wollen“
    ·
        sich wohl, sicher und geborgen zu fühlen

 

Unsere Kindertagesstätte soll ein Ort sein, an dem alle Kinder:
    ·
        eine liebevolle und vertrauensvolle Betreuung erfahren
    ·
        entsprechend ihres Alters und ihren Fähigkeiten ausreichend Bewegung sowie Gelegenheit
             zu selbst gewünschten Aktivitäten geboten wird

    ·
        entsprechend ihres Entwicklungsstandes angemessene Anregungen erhalten
    ·
        die Gelegenheit erhalten, vielen Menschen zu begegnen und Kontakte zu knüpfen
    ·
        ausreichend Zeit für Spiel und Lernen in verschiedenen Bereichen wie Sprache, Musik,
             Sport, Kunst und motorische Tätigkeiten haben

    ·
        Erfahrungen mit Umwelt, Natur- und Zahlenwelt machen können
    ·
        von positiven Wechselbeziehungen mit den Erwachsenen profitieren, ihnen
             vertrauen und von ihnen lernen können

    ·
        in ihren emotionalen Bedürfnissen unterstützt werden
   ·
           in ihrer Unabhängigkeit, Kompetenz und das Gefühl der Sicherheit gefördert
             werden und zur Entwicklung positiver Beziehungen zu anderen Kindern beiträgt

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Unser Konzept ist nach dem Prinzip „Kinderwelt ist Bewegungswelt-Kinder lernen durch Bewegung.“ (Zitat: Dr. D. Breithecker) erarbeitet worden. Die Kinder und Erzieher erleben und setzen dieses Konzept gemeinsam um.

 Methodische Grundlagen

 „Kinderwelt ist Bewegungswelt-Kinder lernen durch Bewegung.“
                            (Dr. D. Breithecker))

Studien und Fortbildungen veranlassten uns, unser Konzept zu vertiefen und Methoden neu zu konzipieren. Durch Veränderungen, höheren Ansprüchen und neuen Einflüssen ist unser Konzept nicht festgeschrieben sondern unterliegt einer ständigen Überarbeitung.

Das Kind erwirbt Wissen und Kenntnisse über seinen Körper und macht Bewegungserfahrungen mit ihm. Bewegung drückt das Wohlbefinden jedes Kindes aus und fördert sein geistiges und körperliches Wachstum. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dem Kind ausreichend Impulse zu geben und ihm Bewegungsangebote zu unterbreiten.

In unserer Kita beginnen wir frühzeitig, bereits im Kleinkindalter, allen Kindern, vielfältige Möglichkeiten für körperliche und geistige Bewegung zu bieten:

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Projektmethode 

 Vorstellung einiger Projekte, die gemeinsam mit den Kindern erarbeitet wurden:

                               I.      Verhalten im Straßenverkehr

                               II.      Haustiere und ihre Jungtiere

                              III.      diverse weitere Projekte in Kurzform 

Zu I.

·        Kinder lernen und üben das sichere Überqueren der Fahrbahn

·        praktizieren das Überqueren an der Ampel und an anderen Stellen der Straße

·        Gespräche, Bildmaterial und Videos unterstützen Vorstellungen und Handlungen der Kinder

·        Lieder, Bewegungsspiele, Verse und Reime dienen der Vertiefung des Erlernten

·        Unterstützung durch die Puppenbühne der Polizei

·        Besuch der Verkehrspolizei mit Polizeifahrzeug in unserer Kita

·        Wandbildgestaltung mit den Kindern – Thema: “Was bewegt sich auf der Straße?“

·        Kinder legen sich selbst eine Verkehrsfibel an (malerische Gestaltung)

·        Rollenspiel: Straßenverkehr, dazu werden gemeinsam mit den Kindern Requisiten (z.B.         große Kartons als Fahrzeuge) gefertigt

·        Förderung der Farb- und Zahlenkenntnisse

 Zu II.

·        Besuch auf einem Bauernhof und bei einem Kleintierhalter

·        Kinder lernen Namen und Lebensraum der Tiere und ihrer Jungen kennen

·        Betrachten und Ertasten des Körpers des Tieres (Unterschied: Haare, Federn)

·        Beobachtung der Fortbewegung der Tiere

·        Kinder lernen die Nahrung und auch die Nahrungsaufnahme (z.B. mit der Zunge oder dem Schnabel) der Tiere kennen

·        Erkundungsgänge werden unternommen um zu zeigen wo das Futter der Tiere wächst

·        Beobachten wie sich Elterntiere um ihre Jungen kümmern

·        Erzieher erklären den Kindern welchen Nutzen die Tiere für uns haben

·        in der Einrichtung: Rollenspiel, didaktische Spiele, Puzzle und Brettspiele, Einsatz von Bildgeschichten und Gedichten, Liedern, Reimen, Finger- und Kreisspielen

Zum Abschluss erstellen alle Kinder zusammen ein Wandbild        zum Thema: „Viele Tiere gibt es auf unserem Bauernhof“.

 Zu III.

·    „Mein Körper“, „gesunde und starke Zähne“ (Jährlich erfolgt eine Untersuchung der Zähne und eine Anleitung zum richtigen Putzen durch eine Zahnärztin, die zu uns in die Einrichtung kommt.)

·        Familie

·        Fasching

·        Ostern

·        „Wie wachsen Pflanzen?“

·        Besuch bei der Feuerwehr

·        Obsternte

·        Weihnachten

·        „Vögel im Winter“

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Das Lernen der Kinder in unserer Tagesstätte soll durch die Eroberung, die Deutung der Wirklichkeit und durch die Teilnahme am sozialen Leben geschehen.

Dieser Lernprozess muss für die Kinder immer in einem sozial sinnvollen Zusammenhang stehen.

Das Lernziel im situationsorientierten Ansatz heißt:

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Gezielte Angebote/Wochenangebote

Das Lernziel dieser Angebote ist es, allen Kindern eine bestmögliche, individuelle und kollektive Persönlichkeitsentwicklung, hinsichtlich sachbezogener Zusammen-

hänge zu bieten. Um dieses Ziel zu erreichen, erstellen alle Erzieherinnen unserer Einrichtung ein Wochenangebot, das eine gute Vorbereitung und Organisation voraussetzt.

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Einzelförderung

Dies sind spezielle Angebote für Kinder, deren Einschulung bevorsteht, oder für Kinder, die durch die sonstigen Angebote zeitweise unterfordert sind. 

Frühförderung

z. B. der Selbstständigkeit der Kinder oder besonderer Fähigkeiten

Freispiel

Theatervorstellungen

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Ein Tag in der Kindertagesstätte Sarmstorf

 Tagesablauf

6.00 – 9.00 Uhr: Bringzeit

6.00 – 7.30 Uhr: Freispiel in altersgemischter Gruppe, Möglichkeit zum Schlafen oder Kuscheln und eigene Spielpartner und Spielmaterialien zu wählen, Beteiligung an offenen Angeboten

7.30 – 8.00 Uhr: gemeinsames Frühstück

8.00 – 8.15 Uhr: Körperhygiene (Toilettengang, Zähneputzen)

8.15 – 9.15 Uhr: Freispiel, offene Angebote

9.15 – 9.30 Uhr: Morgenkreis

-         Wohlbefinden aller Kinder wird geprüft

-         auf Emotionen der Kinder wird eingegangen

-         Kinder können von Erlebnissen und Begegnungen berichten

-         gewünschte Tanz-, Finger- und Kreisspiele

-         gewünschte Lieder werden gesungen

9.30 – 10.00 Uhr: situationsorientierte Ansätze und gezielte Angebote werden den Kindern unterbreitet, Projektarbeit

10.00 – 10.15 Uhr: Obst- und Gemüsepause

10.15 – 10.30 Uhr: Körperhygiene, Ankleiden

10.30 – 11.15 Uhr: freies Spiel auf dem Spielplatz (Freifläche)

11.15 – 11.30 Uhr: Auskleiden, Vorbereitung auf das Mittagessen, Tischdienst deckt den Tisch

11.30 – 12.00 Uhr: Mittagessen

12.00 – 12.30 Uhr: Abholzeit, Körperhygiene (Toilettengang), Auskleiden

12.30 – 14.00 Uhr: Mittagsschlaf

14.00 – 14.30 Uhr: Ankleiden, Tischdienst deckt den Tisch

14.30 – 15.00 Uhr: Zwischenmahlzeit

15.00 – 17.00 Uhr: freies Spiel auf dem Spielplatz, nach eigenen Wünschen der Kinder z.B. Such- oder Wettspiele, offene Angebote (Kreis-, Lauf- und Fingerspiele usw.), Möglichkeit zur Einzelförderung

17.00 – 17.30 Uhr: Tagesausklang    Vorbereitung der Projekte bzw. der gezielten Angebote des nächsten Tages (vorwiegend von den Erzieherinnen)

 

Bei angemessenem Wetter (im Frühling und im Sommer) wird nahezu der gesamte Tagesablauf auf unsere Freifläche verlegt. Ausgenommen davon ist der Mittagsschlaf.

Alle genannten Zeiten sind „ca-Zeiten“. Änderungen im Tagesablauf sind möglich.

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  Pädagogische Schwerpunkte

Die Kindertagesstätte unterstützt und ergänzt die familiäre Erziehung, ersetzt diese aber nicht. Wir haben laut Kindertagesstättengesetz einen spezifischen Erziehungs- und Bildungsauftrag, der auf entwicklungspsychologischen Erkenntnissen beruht. Alle Erzieherinnen unserer Einrichtung wissen, dass nur mit großer Verantwortung und Engagement, die Persönlichkeitsentwicklung in der frühen Kindheit gefördert werden kann.

Für die spätere Entwicklung eines Kindes ist es wichtig, was sie vom Kleinkind bis zum Alter von 6 Jahren an Zuwendung und Förderung durch das Umfeld erfahren haben.

Die Förderung geschieht ganzheitlich, indem wir die körperliche, emotionale, soziale und kognitive Entwicklung miteinander verbinden. Wir sehen Bildung, Erziehung und Betreuung als eine Einheit.

Durch gezielte Hilfestellung, ausreichend Bildungsangebote und Elterngespräche möchten wir unser Ziel erreichen, jedes Kind zu einer Persönlichkeit zu erziehen und zu bilden.

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Konkrete Schwerpunkte aus dem sozial-emotionalen Bereich

 Kinder sollen lernen:

 Um die Ziele zu erreichen, berücksichtigen wir bei unserer Planung die unterschiedlichen Fähigkeiten, Bedürfnisse, Interessen und Neigungen des Kindes und der gesamten Gruppe. Alle Kinder sollen die Möglichkeit haben, sich viel Wissen und Können anzueignen, um für die eigene Persönlichkeit eine positive Lebensqualität zu erreichen.

Um Wissensvermittlung und das Sammeln von Erfahrungen in einen Zusammenhang für die Kinder zu bringen, legten wir folgende Schwerpunkte fest.

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Schwerpunkte der alltäglichen pädagogischen Arbeit in der Gruppe:

 

 

Wir beginnen bereits im Kleinkindalter in der Krippe, diese Schwerpunkte zu realisieren. Durch die Altersmischung und den entsprechend unterschiedlichen Entwicklungsstand der Kinder wird jedem von ihnen ermöglicht, sich „nach allen Seiten“ zu orientieren, um somit vielfältige Lernerfahrungen zu sammeln.

In einer vorbereiteten Umgebung in ruhiger Atmosphäre hat jedes Kind die Gelegenheit, sich frei zu bewegen, seine Bewegungsmöglichkeiten auszutesten, Körpererfahrungen zu sammeln und erste soziale Kontakte zu Gleichaltrigen zu knüpfen. Die Bezugsperson (in der Kita die Erzieherin) stillt das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit durch intensive pflegerische Zuwendung.

Das Leben in der Gruppe bietet allen Kindern konstante Bedingungen wie z.B. eine vertraute Umgebung, die Nähe zur Bezugsperson, Sicherheit und Regelmäßigkeit.

Um dem Hauptbedürfnis nach Bewegung gerecht zu werden, stellen wir vielfältige bedürfnisorientierte Angebote z.B. das Spiel auf dem Außengelände, Erkundungen der näheren Umgebung sowie musische und kreative Aktivitäten zur Verfügung.

 

Der Übergang der Kinder vom Elternhaus zur Krippe, vom Elternhaus zum Kinder- garten und von der Krippe in den Kindergarten ist für uns eine besondere Aufgabe, die bei allen Erzieherinnen viel Einfühlungsermögen und Ausdauer voraussetzt.

 

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Schwerpunkte zur Schulvorbereitung der Kinder: 

 

Durch gemeinsame Aktivitäten werden die Kinder stufenweise so gefördert, dass sie fähig sind, in einer Gemeinschaft zu leben, zu lernen und zu handeln.

 Weitere Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

 Sprache:

 

Musik (rhythmische Erziehung):

 

Malen und Gestalten (manuelle Tätigkeit):

 

Natur und Umwelt:

 

Zahlenwelt:

 

Sport und Bewegung:

 

Gesundheitserziehung:

 

Das Spiel (Hauptteil der kindlichen Aktivität):

  

Pädagogische Gründe für die intensive Spielplatz- und Gartennutzung:

 

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Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Wir möchten den Eltern Ratgeber und Helfer bei der Entwicklung ihrer Kinder sein.

Die Eltern sind für unsere Arbeit ein wichtiger Bestandteil.

Mit ihnen verbindet uns eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, das heißt, dass Eltern und Erzieherinnen im Umgang miteinander darauf achten, dem anderen mit Toleranz und Hilfsbereitschaft zu begegnen und ihn als gleichwertigen, in der Arbeit mit dem Kind, unentbehrlichen Partner zu akzeptieren.

Alle Eltern haben die Möglichkeit, die Kindertagesstätte mit ihren Vorstellungen und Zielen kennen zu lernen und bei der Planung und Durchführung von Aktivitäten mitzuwirken.

Dazu nutzen wir folgende Informationen:

  Elternsprechstunde/Elternabend

Elternbeirat

 

 Elternbefragung

Wir führen 1 mal im Jahr eine Elternbefragung durch. Die letzte fand im September 2003 statt. Durch die Reflexion des zurückliegenden Jahres, eingeschlossen pädagogische Schwerpunkte, Aktivitäten und organisatorische Dinge, haben die Eltern die Möglichkeit, ihre Ideen, Wünsche und auch Vorschläge zur Verbesserung einzubringen.

Folgende Änderungen ergaben sich aus der letzten Befragung:

(1)   Zeiten des Tagesablaufes wurden geändert

(2)   Änderung der Öffnungszeiten auf 6.00 bis 17.30 Uhr verlängert

(3)   Schließzeit vor Weihnachten wurde gekürzt

(4)   Elternsprechstunde außerhalb der Öffnungszeiten auf 1 mal im Monat festgelegt

 

Erwartungen an die Zusammenarbeit Erzieher/Eltern: 

·       spannungsfreies Miteinander

·    Erzieher geben möglichst viele Informationen über die Kinder an die Eltern weiter, informieren über Ziele, Inhalte und Aktivitäten in der Gruppe

·    Erzieher regen Eltern zur Mitarbeit und Unterstützung an

·    E. bieten interessierten Eltern die Möglichkeit, den Alltag ihrer Kinder in der Tagesstätte selbst kennen zu lernen (auch ohne vorherige Anmeldung)

·    Nutzen Gelegenheit wie z.B. Elternabende zur offenen Diskussion

·    E. suchen bei Problemen und Unsicherheiten (im Zusammenhang mit den Kindern) die Eltern als Ansprechpartner auf

·     E. bieten Hausbesuche an

·     E. fördern den Kontakt unter den Eltern

·    Im Gegenzug geben auch die Eltern viele Informationen über ihre Kinder an die Erzieher weiter, äußern Wünsche und Ideen und nehmen die Möglichkeit zur Mitarbeit in Anspruch

·       Eltern können ihren Kindern den Wechsel von der Familie zur Kita erleichtern, indem sie das Angebot der 14-tägigen Eingewöhnung annehmen

·    Eltern haben Gelegenheit den Aufenthalt ihres Kindes bei Aktivitäten zu verlängern

·    Erzieher und Eltern begleiten Schulanfänger zur Einschuluntersuchung und zu einem Gespräch mit dem zukünftigen Lehrer

(Abkürzung „E.“= Erzieher)

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Aktivitäten und Feste, die unsere Kindertagesstätte in einem Jahr durchführt:

 September:

·     großes Herbstfest mit Grillabend, Lagerfeuer, Knüppelkuchen und Laternenumzug

·    Teilnahme: alle Kinder und ihre Eltern, Geschwister, Großeltern, geladene Gäste, Schüler der 1.  Klasse („ehemalige“ Kinder der Tagesstätte)

 Oktober:

·      Bastelwoche mit Naturmaterialien

·      Drachenfest

·      gemeinsame Kaffeetafel

·      Teilnahme: alle Kinder und ihre Eltern, Geschwister, Großeltern

 November:

·        Kartoffelfest – Kinder und Erzieher kochen und backen mit der Frucht, Spiele mit Kartoffeln

·        Plätzchen backen

·        Teilnahme: alle Kinder und ihre Eltern

 Dezember:

·       Weihnachtsfeier und Oma-Opa-Tag-Feier mit Märchenaufführung der Kinder (Weihnachtsfeier für Kinder und Eltern mit Geschenken vom Weihnachtsmann)

·       Theaterbesuch mit Kindern und Eltern, geladenen Gästen und Paten

 Januar:

·        Iglufest mit warmen Getränken und Bratäpfeln für alle Kinder

 Februar:

·        Fasching für Kinder und Eltern

März:

·        Ostern – Ostereier färben

·        Osterfrühstück mit anschließender Osterkörbchensuche

·        Teilnahme: alle Kinder und ihre Eltern

 April:

·        Blütenfest – alle Bäume werden geschmückt und die Gehwegplatten mit Blumen bemalt

·        Besuch der Verkehrspolizei

 Mai:

·        Mutter- und Vatertag

·        Kaffeetafel mit Darbietungen und Geschenken der Kinder

 

Juni:

·        Kindertag – Ausflug mit dem Bus

·        Alle Eltern nehmen an diesem Ausflug teil.

 

Juli:

·        Abschlussfest für die Schulanfänger mit selbstgebastelten Schultüten und Geschenken, Kaffeetafel, Darbietung der Kinder, abends: Grillen, Spiele

·        Teilnahme: Schulanfänger und ihre Eltern

 

August (Feriengestaltung):

·        „Modderfest“

·        Indianerfest

·        Wandertag

·        Spaghettiessen

 

Weitere Aktivitäten:

·        1 mal im Monat gesundes Frühstück

·        Geburtstagsfeiern

·        gemeinsame Bastelabende mit den Eltern

 

 

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1.3. Qualität des Leistungsangebotes
 Strukturqualität

 

In unserer Einrichtung bieten wir 25 Kindern, von 3 Monaten bis zum Schuleintritt, Platz.

Wir arbeiten in 3 (geschlechts- und) altersgemischten Gruppen:

(1)   Krippengruppe mit 6 Kindern – 2 Kinder sind 1 Jahr, 4 Kinder sind 2 Jahre

(2)   jüngere Kindergartengruppe mit 8 Kindern – 3 Kinder sind 3 Jahre, 5 Kinder sind 4 Jahre

(3)   mittlere und Vorschulgruppe mit 11 Kindern – 3 Kinder sind 4 Jahre, 4 Kinder sind 5 Jahre und 4 Kinder sind 6 Jahre

 

Die Altersmischung der Gruppen im Krippen- und Kindergartenbereich ist familien-

ähnlich.

 

Unsere Einrichtung bietet 3 unterschiedliche Betreuungszeiten an:

(1)   Ganztagsplätze (Aufenthalt max. 10 Stunden)

(2)   Teilzeitplätze (Aufenthalt max. 6 Stunden)

(3)   Halbtagsplätze (Aufenthalt max. 4 Stunden)

 

Wir bieten den Eltern auch die Möglichkeit, ihre Kinder stundenweise zu betreuen:

·        für Kinder, deren Eltern auf einen Platz warten

·        für Kinder 1 Jahr vor Schulbeginn

·        für Kinder, deren Eltern in persönlicher oder familiärer Not sind

 

Ist es den Eltern nicht möglich während den Betriebsferien, Urlaub zu nehmen, sorgen wir gemeinsam dafür, dass das Kind in einer nahegelegenen Einrichtung untergebracht wird.

 Prozessqualität

Wir begleiten unsere Kinder in einem wichtigen Abschnitt ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Die Kinder lernen, sich mit Neuem auseinander zu setzen und Lebenssituationen selbstständig zu bewältigen.

Wie bereits unter „1.3. Qualität des Leistungsangebotes“ angegeben, sind die Gruppen im Krippen- und Kindergartenbereich altersgemischt. Diese „Mischung“ bietet allen Kindern die Möglichkeit, miteinander zu spielen, zu handeln, zu lernen und zu leben.

 

Positive Aspekte für die Arbeit in einer altersgemischten Gruppe:

 

Positive Aspekte für Kinder in einer altersgemischten Gruppe:

 

Mehrfach am Tag, u.a. von 6.00 bis 8.30 Uhr, 10.30 bis 11.00 Uhr und von 15.30 bis 17.30 Uhr, werden alle Kinder unserer Tagesstätte zu einer großen Spielgruppe zusammengefasst. Diese Zusammenführung ermöglicht den Kindern und Erziehe-

rinnen sich kennen zu lernen, Vertrauen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit aufzubauen.

Zu situationsorientierten und gezielten Angeboten versammeln sich die Kinder wieder in ihren „Stammgruppen“, um dort in kleineren Gemeinschaften zu spielen und tätig zu sein.

Diese Gruppenaufteilung erschien uns bei der Erarbeitung unseres Konzeptes gemeinsam mit den Kindern und ihren Eltern besser, sinnvoller und effektiver zu sein, denn jedes Kind kann:

 

Jede Erzieherin kann:

 

Ergebnisqualität 

 

Der gesamte Tagesablauf, eingeschlossen Projektarbeit, situationsorientierte und gezielte Angebote, wird methodisch so gestaltet, dass er für die Kinder mit viel Bewegung verbunden ist.

Wir wollen allen Kindern ermöglichen, sich altersgerecht zu entwickeln und eine gute Schulvorbereitung bzw. –reife zu erlangen.

 

1.4. Besonderheit dieses Leistungsangebotes
 
Ökologisch, naturverbundene Ausrichtung

 Wir arbeiten sehr eng mit den umliegenden Firmen unseres Ortes zusammen.

Im vergangenen Jahr haben wir z.B. das „Landwirtschaftliche Unternehmen Sarmstorf eG“ besucht und dabei:

Weitere Firmen, zu denen unsere Kindertagesstätte engen Kontakt pflegt, sind die „Omnibusverkehrsgesellschaft Güstrow mbH“, der „Handelshof“ in Güstrow, der Flughafen Rostock/Laage, den wir mit den Kindern bereits besucht haben, der Reiterhof in Zehlendorf, die Freiwillige Feuerwehr Sarmstorf und die Polizei. Diese „Patenschaften“ ermöglichen uns gemeinsame Ausflüge, Feste und Aktivitäten. Wir besuchen diese Firmen gern mit unseren Kindern, um z.B. zu Jubiläen zu gratulieren und kleinere Darbietungen zu präsentieren.

Unser Weihnachtsmärchen führen wir jedes Jahr neben den Eltern und Großeltern auch den Rentner (Volkssolidarität) unseres Ortes vor.

Unsere Kindertagesstätte ist mit einer Mal- und Bastelstraße am jährlich stattfindenden Dorffest vertreten.

Unsere Kindertagesstätte hat keine integrierte und konfessionelle Ausrichtung.

 

2. Aussagen zum zu betreuenden Personenkreis

 Hierbei verweise ich Sie auf den Punkt „1.3 Qualität des Leistungsangebotes“.

Hier finden Sie Angaben zu einzelnen Angeboten wie z.B. Krippe, Kindergarten mit Gruppenanzahl, Gruppengröße und Altersstruktur.

 

3. Personelle und sächliche Ausstattung

 

Gruppen

sächliche Ausstattung 

Krippe

- Garderobe im Flurbereich

- Gruppenraum als Spiel-, Sport- und Schlafraum

- Schlaf- und Wickelraum

 

Kindergartengruppe1

(jüngere Gruppe)

 

- Garderobe im Flurbereich für die jüngere Gruppe

- Gruppenraum als Spiel-, Sport- und Schlafraum

 

Kindergartengruppe2

(mittlere, Vorschulgruppe)

 

- Garderobe im Flurbereich für die ältere Gruppe

- Gruppenraum als Spiel-, Sport- und Schlafraum

 

 

 

Folgende Räumlichkeiten werden von allen Gruppen genutzt:

 

-         Teeküche,

-         ein Waschraum mit WC Bereich

-         Spielplatz mit großer Grünfläche mit Obst- und Blumengarten

 

 

Größe der Räume und Flächen

·        Gruppenraum/Krippe: 46 qm

·        Gruppenraum/Kindergarten 1: 54 qm

·        Gruppenraum/Kindergarten 2: 15 qm

·        Grünfläche/Spielplatz: ca. 1100 qm

·        Grünfläche/Obstgarten (mit Sitzecke): ca. 150 qm

 

 

3.1. Personelle Ausstattung

 

Gruppen

Pädagogische Ausstattung

Wochenstunden

Krippe

Krippenerzieherin/ Gruppenleiterin

35 Wochenstunden

Kindergartengruppe1

(jüngere Gruppe)

Kindergärtnerin/ Gruppenleiterin

30 Wochenstunden

Kindergartengruppe2

(mittlere, Vorschulgruppe)

Leiterin/ Kindergärtnerin/ Gruppenleiterin

40 Wochenstunden

 

technische Mitarbeiterin

25 Wochenstunden

2-3 mal im Jahr Praktikanten der „Beruflichen Schule des Landkreises Güstrow“

 

     

 

 

Tätigkeiten außerhalb der Gruppenzeit:

 

 

4. Qualifikation des Personals

 

 

Pädagogische Personal

Qualifikation

Krippenerzieherin

- Krippenerzieherin

- „Staatlich anerkannte Erzieherin“

Leiterin/ Kindergärtnerin

- Kindergärtnerin

- „Staatlich anerkannte Erzieherin“

Kindergärtnerin

- Kindergärtnerin

- „Staatlich anerkannte Erzieherin“